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Deine Fragen über Naturkosmetik

Was spricht gegen herkömmliche Kosmetik?

Viele Menschen greifen für ihre tägliche Pflege zur altbekannten blauen Dose. Doch hast Du Dich einmal gefragt, welche Bestandteile in dieser herkömmlichen Kosmetik verarbeitet sind?

Eine häufig verwendete Basis herkömmlicher Kosmetik sind Mineralöle und andere Stoffe, die aufgrund ihrer gesundheitlich bedenklichen Eigenschaften nur in begrenzter Menge eingesetzt werden dürfen. Zu Inhaltsstoffen, die aus Mineralölbasis sind, zählen beispielsweise synthetische Konservierungsstoffe wie Parabene, Silikonen anstelle von hochwertigen Pflanzenölen in Cremes, hormonwirksame Sonnenschutzfilter oder Microbeads in Peelings. Möchtest Du für einen Körper ein Pflegeprodukt verwenden, das Stoffe enthält, die begrenzt werden müssen, um ein Gesundheitsrisiko auszuschließen?

Silikone sind Kunststoffe, die gerne in herkömmlicher Kosmetik eingesetzt werden, weil sie preiswert sind und sich wie eine unsichtbare Schicht auf Haut und Haare legen, wodurch die Haut weicher und geschmeidiger wirkt und teure Pflanzenöle ersetzt, die in Naturkosmetikprodukten Einsatz finden. Bei der nächsten Wäsche gelangt ein Großteil der Silikone ins Abwasser und kann dort nur schwer abgebaut werden. 

Weiterhin werden in herkömmliche Kosmetik häufig PEGs (Polyethylenglykole) eingesetzt, die im Verdacht stehen, die Hautbarriere durchlässiger zu machen. Dadurch brechen die Zellverbänden auf ihrem Weg nach oben zu früh auf und die Haut wird durchlässiger für Stoffe, die nicht in den Organismus gelangen sollen. 
Der Einsatz von Parabenen ist in herkömmlicher Pflege weit verbreitet, weil sie eine sehr günstige Lösung dafür sind, das Wachstum von Mikroorganismen zu verhindern. Einige Parabene aus Kosmetikprodukten können im Körper wie Östrogene wirken, also wie weibliche Geschlechtshormone. Ende 2014 hat die EU reagiert und einige Parabene verboten sowie die zulässigen Höchstgrenzen anderer Parabene gesenkt.

Inhaltsstoffe Naturkosmetik Naturschatz

Wie wirkt Naturkosmetik?

Das Wirkprinzip von Naturkosmetik ist ganz einfach und logisch: Unterstützung hauteigener Prozesse statt Substitution. Das bedeutet, der Haut über die tägliche Pflege Substanzen zuzuführen, die sie befähigen, möglichst lange ihre eigene Funktion aufrechtzuerhalten. Das Wirkprinzip vieler herkömmlicher Kosmetikprodukte ist anders. Wirkstoffe werden auf die Haut gebracht, die die hauteigenen Stoffe und Funktionen ersetzen sollen. Das führt zu einem tollen Soforteffekt, aber die Haut verlernt, diese Funktion weiterhin selbst zu übernehmen. Eine Folge daraus ist, dass sich die Eigenaktivität der Haut verlangsamt.

Pflanzen enthalteneine enorme Power, weil sie Überlebenskünstler sind. Sie bilden Stoffe, um sich vor Feinden zu schützen oder sich ihrer natürlichen Umgebung anzupassen. Dadurch entstehen Wirkstoffe, die sich die Naturkosmetik zunutze macht.

Statt Paraffin und Silikon werden als Grundstoffe Pflanzenöle und -wachse eingesetzt. Die eingesetzten Inhaltsstoffe verstärken gegenseitig ihre Wirkung – so entsteht ein Produkt, das mehr ist als die Summe der einzelnen Bestandteile. 

Was sind die Hauptkomponenten einer Creme?

Die Hauptkomponenten einer Emulsion sind Wasser und Fette. Naturkosmetik nutzt für die Fettphase Pflanzenöle und macht sich damit die ganze Kraft der Pflanzen zunutze. Um die Wirkung in der Wasserphase zu stärken, verwendet naturschatz dafür kein destilliertes Wasser (Hydrolate), sondern Pflanzenextrakte wie Gurkenwasser.

Für die Herstellung von Pflanzenextrakten verwendet die Naturkosmetik häufig das klassische Verfahren der Mazeration, eine natürliche Auszugsmethode ohne chemische Lösungsmittel. Im traditionellen Verfahren zerkleinert man das Pflanzengut und lässt es einige Wochen in einem Wasser-Alkohol-Gemisch ruhen. Allmählich lösen sich die Wirkstoffe, der Pflanzenbrei wird anschließend ausgepresst und gefiltert und das Extrakt kann dann in die Rezeptur eingesetzt werden.

Pflanzenöle sind für die Hauptpflege wertvoll, weil die enthaltenen Pflanzenlipide den Lipiden der Haut sehr ähnlich sind. Feine Pflanzensamen sind reich an ungesättigten Fettsäuren und können Alterungsprozesse verlangsamen. Wildrosenöl, Borretschsamen, Traubenkernöl, Brokkolisamenöl und Himbeersamen sind bekannte Vertreter dieser Alleskönner und finden in unseren naturschatz-Gesichtscremes Anwendung. Sie sind aufgrund ihrer sekundären Pflanzenstoffen sehr wirksam, unterstützen den Hautstoffwechsel, wirken kleinen Hautentzündungen entgegen und fangen freie Radikale ein.

Lecithin, Squalen und Fettalkohole sind multifunktionale Wirkstoffe, die aus Pflanzenölen gewonnen werden. Dazu wird das Pflanzenöl fraktioniert, d.h. zerlegt, um einzelne Bestandteile daraus zu gewinnen. Pflanzliche Lecithine fungieren als natürlicher Emulgator und wirken gleichzeitig befeuchtend, rückfettend, glättend und regulierend auf die oberste Hautsicht. Sie helfen der Haut, Fett und Feuchtigkeit aufzunehmen. Außerdem tragen Lecithine aufgrund ihrer Molekularstruktur dazu bei, dass sich die Creme nicht fettig anfühlt, was bei Augen- und Handcremes besonders wichtig ist.

Bei der Konservierung setzt die Naturkosmetik auf ein natürliches Konservierungssystem, das aus mehreren Komponenten besteht. Um Keime zu vermeiden wird penibel sauber produziert. Außerdem tragen einige Stoffe der Rezeptur bereits zur Stabilisierung bei wie z.B. ätherische Öle oder Pflanzenextrakte.

Die meisten ätherischen Öle werden durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Für Naturkosmetik werden sowohl die wertvollen ätherischen Öle als auch das Kühlwasser, das dabei anfällt, das sogenannte Hydrolat, in Emulsionen und Gesichtswassern verwendet. Ätherische Öle sind Multitalente. Sie dienen nicht nur als Duftgeber, sondern sind Bestandteil der gewünschten Wirkung und Teil des natürlichen Konservierungssystems.

Ist Naturkosmetik vegan?

Zwar besteht Naturkosmetik hauptsächlich aus Pflanzenrohstoffen, doch neben Mineralien gehören auch einige wenige tierische Substanzen wie Bienenwachs, Lanolin, Ziegenmilch und auch der rote Farbstoff Carmin zu den erlauben Rohstoffen. Die Produkte von naturschatz sind allerdings alle streng vegan und verwenden deshalb keinerlei tierische Inhaltsstoffe.

Vegane Naturkosmetik Naturschatz Gesichtscreme

Gibt es Tierversuche für Naturkosmetik?

Seit 2013 sind Tierversuche für Kosmetikprodukte EU-weit verboten, d.h. in der EU darf kein Kosmetikprodukt mehr an Tieren getestet werden, weder für Natur- noch für herkömmliche Kosmetik. 


Wie riecht Naturkosmetik?

Unser Geruchssinn ist in der Regel auf synthetische Düfte konditioniert. Naturkosmetik riecht gut, aber bewusst anders, weil Naturkosmetik nur mit natürlichen Duftstoffen und Fruchtaromen beduftet ist. Für unsere Naturschätze verwenden wir lediglich hochwertige pflanzliche Aromaöle von Primavera. Naturschatz riecht sehr naturbetont und dezent. Die Dufte wurden aufgrund ihrer jeweiligen psychischen Wirkung ausgewählt und unterstützen unterbewusst das allgemeine Wohlbefinden während der Pflege.

Ätherische Öle in Naturschatz Naturkosmetik

Wie ist die Umstellung auf Naturkosmetik?

Abhängig davon welche Pflegeprodukte Du bisher verwendest, kann der Umstellungsprozess vier bis sechs Wochen dauern. In dieser Zeit muss Deine Haut lernen ihre hauteigene Aktivität wiederaufzunehmen. Das kann anfangs mit einem leichten Prickeln und Kribbeln verbunden sein, was allerdings nur darauf hindeutet, dass Deine Haut wieder aktiv wird. 


Ist in Naturkomsetik auch Chemie?

Chemische Umwandlungsprozesse und die Aufspaltung natürlicher Stoffe sind notwendig, um gewünschte Eigenschaften von Pflanzen für Naturkosmetik nutzbar zu machen. Naturkosmetik lehnt allerdings chemische Umwandlungsprozesse ab, die Stoffe hervorbringen, die erhebliche Gefahr für Mensch und Natur mit sich bringen können und die auf Erdöl basieren. Es wird stets darauf geachtet, dass der Stoff problemlos in den Naturkreislauf zurückgeführt werden kann. 

Pflanzenstoffe müssen aufgeschlossen werden, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Dazu werden viele unterschiedliche Verfahren angewendet. Der Verarbeitungsgrad ist von Inhaltsstoff zu Inhaltsstoff unterschiedlich und erfordert verschiedene physikalische Verfahren (Pressen, Zentrifugieren, Wasserdampfdestillation, Extraktion), einfache chemische Umwandlungsprozesse von Fettsäuren oder Derivate, die aus natürlichen Ausgangsmaterialien bestehen.


Wie wird Naturkosmetik haltbar gemacht?

Eine zuverlässige Konservierung ist natürlich auch bei Naturkosmetik unerlässlich. Allerdings werden hier ausschließlich natürlich Stoffe wie Alkohol eingesetzt, die ebenso verlässlich konservieren. Pflegeprodukte mit solchen natürlichen Konservierungslösungen dürfen gemäß Kosmetikverordnung sogar als „frei von Konservierungsstoffen“ deklariert werden. Diese natürlichen Konservierungsmethoden sind jedoch aufwendiger in der Herstellung, was sich auch im Preis von Naturkosmetikprodukten niederschlägt.

Um besonders schonend für die Haut zu sein, werden die naturschatz Gesichtscremes nicht mit Alkohol sondern mit einer Lösung bestehend aus Zuckerbagasse und Mais (Pentylene Glykol) haltbar gemacht. Diese hat neben der konservierenden Eigenschaft den Vorteil, dass, anders als bei Alkohol, auch in höherer Menge die Haut nicht ausgetrockned sondern sogar zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Ausgewählte natürliche Inhaltsstoffe in Naturschatz Naturkosmetik

Warum habe ich "schlechte" Haut, obwohl ich Naturkosmetik verwende?

Naturkosmetik dient der Pflege der Haut von außen und schützt sie vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die Haut bildet sich jedoch von innen nach außen. Die Nährstoffe und Spurenelemente, die die Hautzellen benötigen, um sich zu teilen, werden permanent über das Blut herangeführt. Durch die Pflege von außen wird dieser Prozess unterstützt, ein wesentlicher Teil der Nährstoffversorgung erfolgt allerdings über die eigenen Körper.  Deshalb gilt: Je gesünder die Ernährung und je besser die Blutgefäße in Schuss sind, desto besser sieht die Haut aus. 

Wie gesunde Ernährung aussieht, muss jeder für sich selbst bestimmen und ist häufig auch ein Spiegelbild der persönlichen Werte. Es gibt einzelne Lebensmittel, die nachweislich problematisch für das Hautbild sein können. Dazu zählt v.a. Zvilisationskost wie Weißmehl, Zucker, große Milchmengen und gesättigte Fette sowie alkoholische Getränke. Wiederum einen positiven Einfluss auf das Hautbild hat frisches Obst und Gemüse, Vollkorn und Nüsse. Besonders Betacarotin in Karotten oder Sanddorn verleihen der Haut einen schönen natürlichen Hautton, der sogar den körpereigenen Sonnenschutz erhöht. Aber auch hin und wieder ein Stückchen dunkle Schokolade ist erlaubt, denn sie verfügt über einen hohen Anteil an Antioxidantien („Radikalfänger“). 

Natürlich ist auch körperliche Bewegung eine weitere wichtige Säule für eine gesunde Haut. Dabei ist es vorteilhafter täglich für 20-30 Minuten an der frischen Luft aktiv zu sein als sich einmal die Woche intensiv im Fitnessstudio auszupowern. Oftmals lässt sich durch Kleinigkeiten bereits mehr Bewegung in den Alltag einbauen: Fahrrad statt Bus oder Auto, Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe. Die Bewegung kurbelt den körpereigenen Stoffwechsel an und unterstützt den Erhalt gesunder Blutgefäße.

Nicht zuletzt wird es Dir Deine Haut danken, wenn Du Deinem Körper ausreichend Schlaf gönnst und ihm wenig Stress aussetzt. Der altbekannte Schönheitsschlaf ist kein Mythos, denn beim Schlafen wird von Deinem Körper ein Wachstumshormon freigesetzt, das für die Regeneration Deiner Haut sorgt. Bei Stress wird ein entsprechendes Stresshormon ausgeschüttet, das in den Talgdrüsen die Fettproduktion und die Entzündungsaktivität hochfahren lässt und damit für unreine Haut sorgen kann. Eine ausreichende Erholungsphase nach intensiven Zeiten bringt Deine Haut wieder ins Gleichgewicht.

Ernährung, Bewegung und allgemeiner Lebenswandel beeinflussen Deine Haut von Innen. Deshalb wird die Haut auch als Spiegelbild der Seele bezeichnet. Weitere Einflussfakturen auf Deine Haut und wie Du diese positiv beeinflussen kannst, findest Du in unserem kostenlosen Beauty E-Book.


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